Welche Maßnahmen sichern den Holzschutz außen?
Holz ist eines der ältesten und vielseitigsten Baumaterialien. Im Außenbereich ist es jedoch ständig Witterungseinflüssen ausgesetzt, was seine Lebensdauer ohne geeigneten Schutz erheblich verkürzen kann. Um Langlebigkeit und Funktionalität von Holz im Außenbereich zu gewährleisten, sind fundierte Schutzmaßnahmen notwendig.
Im Freien eingesetzte Hölzer sollten durch eine Beschichtung oder Imprägnierung vor äußeren Einflüssen geschützt werden. Denn Sonne, Wind und andere Wetterlagen hinterlassen auf Dauer ihre Spuren. Auch kann es zum Befall durch Pilze oder Insekten kommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Konstruktion und Anbringung bestimmter Holzelemente – gemeint ist der konstruktive Holzschutz. Zum Beispiel bieten große Dachüberstände wirksamen Schutz für Fassaden. Vertikal angebrachte Holzbretter als Verschalung lassen Regen und Nässe besser ablaufen als horizontal angeordnete.
Jeder Baum wächst anders – und jede Holzart hat spezifische Eigenschaften. Manche sind widerstandsfähiger als andere. Auch die Verarbeitung nach der Ernte beeinflusst das Verhalten des Holzes. Die Charakteristik hängt unter anderem von der Lagerung, einer möglichen thermischen Behandlung und weiteren Faktoren ab. Eine zusätzliche Beschichtung der Holzoberfläche dient dem langfristigen Schutz und Erhalt.
Fazit:
Um die Qualität von Holzkonstruktionen dauerhaft zu sichern, sind regelmäßige Kontrollen ratsam. Je früher beschädigte Stellen, optische Veränderungen oder Befall erkannt werden, desto besser. Nur so lassen sich die Holzbeschichtung und damit die gesamte Konstruktion sicher erhalten. Mit einem Wartungsvertrag und einem gut abgestimmten Wartungsintervall kann nicht nur die Kundenbindung gestärkt, sondern auch schnelles Handeln sichergestellt werden. Außerdem sollten alle Holzteile, die besonders stark beansprucht werden, leicht austauschbar sein.